Top

Bischoff Polytrac: Baumaschinen aus Recklinghausen-Süd

über 100 Jahre Firmen-Geschichte

Polytrac-Logo
Aus der Geschichte der Bischoff-Werke K.-G.:
1899 Theodor Pfingstmann eröffnet in Gelsenkirchen-Ückendorf eine Werkstatt für Eisenkonstruktionen.
1905 Übersiedlung nach Wanne-Crange in ein größeres, neu erbautes Fabrikgebäude.
Beginn der Herstellung von eisernen Förderwagen.
1906 BriefkopfDer neue Betrieb in Wanne wurde als Filiale geführt.
1908 Übersiedlung nach Recklinghausen-Süd in das käuflich erworbene Fabrikanwesen der Firma Hartung & Kuhn & Cie. A.-G.
Umstellung der Fertigung ausschließlich auf Bergwerksbedarf.
1911 Beginn der Herstellung von Schüttelrutschen, eines damals im Bergbau neu aufkommenden Fördermittels. Dazu Bildung einer Interessensgemeinschaft mit der Firma Eickhoff, Bochum
1918 Beginn der Herstellung von Gruben- und Feldbahn-Weichen. Förderwagen
1921 Inbetriebnahme einer eigenen Großverzinkerei. In Folge werden 1000 Förderwagen monatlich produziert.
1924 Inbetriebnahme einer Feinblech-Abteilung für Wetterlutten, Fässer, Behälter u. a. m.
Erwerb und Inbetriebnahme der Eisen- und Stahlgießerei Köhne & Ricke A. G., Lüdinghausen.
1926 Umwandlung der Firma Theodor Pfingstmann in Pfingstmann-Werke A.-G.
(Hauptaktionär Ernst Bischoff).
1934 Erweiterung der Fertigung auf Feldbahngeräte für den Autobahnbau. Logo Pfingstmann
1935 AnhängerBeginn der Herstellung von Lastkraftwagen-Anhängern.
1938 Umbenennung der Pfingstmann-Werke A.-G. in Bischoff-Werke K.-G. vorm. Pfingstmann-Werke. Logo Bischoff
WK II Die Lastwagenanhänger-Abteilung wird auf die Produktion von Spezialfahrzeugen umgestellt. Die Produktion von Förderwagen betrug 1941 fast 20.000 Einheiten.
1950 bis 1953. Bau von landwirtschaftlichen Schleppern, die ersten unter dem Markennamen Biwe. Logo Bischoff
1953 AS 45WDBeginn der Entwicklung der Universal-Baumaschine Bischoff-POLYTRAC.
1954 Errichtung einer Stahlbau-Abteilung.
Ausweitung des Förderwagen-Programms auf Personenwagen, Schrägbodenentleerer, Stollenwagen, Tunnelofenwagen für Ziegeleien.
1955 Aufnahme der Fertigung von „bitherma“-Hohlprofil-Stahlfenstern mit Schaumstoff-Füllung.
1957 Neues Firmen-Logo.
Dennoch findet man das alte Zeichen der Bischoff-Werke auf späteren (jüngeren) Polytracs.
Logo Bischoff neu
1958 Polytrac Nr.300Der dreihundertste POLYTRAC wird gebaut.
1959 Ausdehnung des Stahlbau-Programms auf Kiesaufbereitungs-Anlagen.
1960 Teilnahme an der Deutschen Industrie-Ausstellung in Teheran.
Gezeigt werden die Polytracs HL 1200, HL 1500 und SL 2000.
1966 Eine Krise, verursacht durch die unzureichende Auftragslage in den Bereichen Bergbau und Straßenbau sowie Tariferhöhungen, zwingt zu Produktionseinstellungen und Entlassungen von 360 Mann – mehr als die Hälfte der Belegschaft.
Die Bereiche Baumaschinen und Lastwagenanhänger bleiben jedoch bestehen.
1970 Vermutlich Einstellung der POLYTRAC-Produktion nach über 900 Maschinen des Typs HL 1000 / HL 1200.
Logo 1970Nach dem Ende der POLYTRAC-Ära: neues Logo, dazu das Programm der drei Werke.
1974 Verkauf von Werk I (Rohr-, Stahl- und Behälterbau) an Eisenbau Krämer.
¦
2004 Nach Insolvenz schließt das Werk III in Recklinghausen (zum Schluss Maschinenbauabteilung).
2007 Gründung der Bischoff Stahl- und Edelstahlguss GmbH am Standort Lüdinghausen (ehemals Werk II).

© 1997 - 2017 by Thomas Kocherscheidt · Recklinghausen · Germany

Meine private Homepage ist eine reine Hobby-Seite und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

www.bischoff-polytrac.de

nach oben ▲